Und plötzlich ist er verschwunden…
…der Diplom-Betriebswirt.
Verschwunden ist auch die m.E. dreisteste Lüge überhaupt, die Lüge vom “zweitbesten Diplom in Betriebswirtschaftslehre seines Jahrgangs”.
Das Dr. Ebert Kolleg hat eine Einstweilige Verfügung vom Landgericht Erfurt erwirkt, dass Harald Zingel, der Diplom-Sozialökonom von der pädago- gischen Hochschule, den Titel “Diplom-Betriebswirt” nicht mehr führen darf. Damit darf er die Käufer seiner CDs und sonstiger Materialien nicht mehr über seine Ausbildung täuschen.
Wie wir oben sehen, täuscht Harald Zingel aber weiterhin, nämlich durch den Zusatz “Univ.”, denn er hat nicht an einer Universität studiert, sondern an einer pädagogischen Hochschule und zwar in Lüneburg. Diese pädagogische Hochschule wurde erst Universität, als Harald Zingel sein Studium schon längst beendet hatte. Korrekt müsste also die Bezeichnung lauten:
Diplom-Sozialökonom, PH Lüneburg.
Statt “Univ” müsste also dort “PH” stehen.
Und auch sein überarbeitetes Selbstportrait (hier im Ausschnitt) täuscht m.E. weiterhin:
Die Formulierung “1983 - 1988 BWL Studium” erweckt nach wie vor den Eindruck, als habe da jemand ein richtiges Studium der Betriebswirtschafts- lehre gemacht (an einer Universität) und nicht etwa, wie es der Wahrheit entspricht, BWL als eines von insgesamt 5 Fächern, darunter Politik und All- gemeine Soziologie, an einer pädagogischen Hochschule.
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Juli 16, 2008 um 9:20 Uhr nachmittags
Da sieht man es mal wieder, man sollte nicht versuchen anderen ans Bein zu Sch…. Wenn man selber Dreck am stecken hat. Man mag von den BWL-Crash-Kursen denken was man will, aber bis jetzt sind noch keine Teilnehmer sturm gelaufen und nachweislich bestehen Teilnehmer die Prüfungen. Jeder hat das Recht so eine Methode mit Argusaugen zu sehen, aber den Erfolg kann man nicht wegdiskutieren.
Ein ganz anderes Kaliber ist natürlich Titelmissbrauch zu Betrugszwecken. Sich als Sozialökonom Betriebswirt zu nennen entspricht ist genauso Betrug wie sich als Diplom Soziologe Psychloge zu nennen.
Es scheint mehr als unwahrscheinlich das dies ein versehen war (Brille nicht aufgehabt als er das Diplom bekommen hat?) Ziel und Zweck kann nur gewesen sein sich Aufträge mit Vorspiegelung falscher Kompetenz zu erschleichen. Es ist ja mehr als unwahrscheinlich das Herr Zingel sich bereits neben dem Studium soviel BWL-Kompetenz angeeignet hat. Denn dann hätte er seinen 20%igen BWL - Anteil bestimmt nicht nur mit “befriedigend” erbracht.
Nebenbei, wo sind eignetlich Harry Zingels Blog-Einträge hin?
Juli 20, 2008 um 7:42 Uhr nachmittags
Das mag ja eine Pädagogische Hochschule gewesen sein, aber Harald Zingel hat zumindest den pädagogischen Teil offensichtlich ohne erkennbare Anhaftung von Erkenntnis durchschritten. Wenn man seine Theorien zur Prügelstrafe liest fühlt man sich spontan in die Zeit von Adam Smith zurückversetzt, von dem Harald Zingel ja auch ein (erschütternd kritikloser) Anhänger ist.
Man muss froh sein, dass der Mann nicht in einer 8. Klasse Gemeinschaftskunde unterrichtet, was bei seinem Werdegang ja naheliegend wäre. Wobei man natürlich nicht wissen kann, zu welchen pädagogischen Instrumenten Harald Zingel in der Erwachsenenbild greift.
Wir hoffen das Beste….für alle.
Gruß